Manet_2018

Deutsch-Französische Gesellschaft Paderborn

Société franco-allemande de Paderborn

Edouard Manet im Von der Heydt-Museum

Am Samstag, 17. Februar, ging’s mal wieder ins schöne Von der Heydt-Museum nach Wuppertal. Im mit 49 Kunstinteressierten voll besetzten Bus unterhielt man sich prächtig und kam pünktlich an, so dass die ersten Führungen starten konnten. Glücklicherweise konnte nachträglich noch eine dritte Führung gebucht werden, damit nicht ganz so vielen Interessenten abgesagt werden musste. Den Andrang haben wir sicher nicht nur dem Künstler Edouard Manet zu verdanken, sondern auch dem exzellenten Vortrag im Dezember von Birgit Kleymann. So waren alle bestens vorbereitet.

Einige berühmte Bilder konnten nur als Nachbildung gezeigt werden, da z.B. das Musée d’Orsay in Paris diese Bilder nicht zur Verfügung stellen konnte. Dennoch war es gelungen 45 Exponate aus der ganzen Welt zu präsentieren – immerhin 10% von Manets Gesamtwerk, der relativ jung gestorben ist. Der Direktor des Museums Gerhard Finckh betonte im Interview, dass ihm wichtig war zu zeigen, dass „Manet ein Bürger war und fürs Bürgertum gemalt hat“, also durchaus eine politische Motivation hinter seinen Bildern steckt. Die Ausstellung sollte „den ganzen Monet“ zeigen, von seinen Anfängen im Atelier von Thomas Couture bis zu seinen letzten Bildern in Rueil. Manet war eng mit den Impressionisten verbunden, stellte aber nie mit ihnen zusammen aus. Er wollte seine revolutionären, Skandale auslösenden Bilder im Pariser ‚Salon‘ zeigen.

Das zweite Highlight des Tages war die Fahrt mit der Schwebebahn, die es seit 1900 in Wuppertal gibt und einzigartig auf der Welt ist. Endstation Oberbarmen, wo der Bus bereits auf alle wartete und sicher nach Hause brachte.